Globismus, Globism, Globisme
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Kurz gefasst ist der Globismus eine Weltanschauung, die zu weltweitem Wohlstand führt. Ich bin überzeugt, dass dies möglich ist. Die Basis für diesen Optimismus sind große Fortschritte in der Ökonomie, Technik, Medizin, die Chancen durch weltweite Märkte und weltweiten Erfahrungsaustausch in weltweiten Netzen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, zuerst eine Klarstellung. Was ist Wohlstand? Im Wohlstand leben wir, wenn wir alles haben, was wir für ein anständiges Leben brauchen. Wohlstand ist kein Reichtum und schon gar nicht Luxus. Es ist also keine Utopie von Wohlstand zu reden. Wohl aber bleibt es immer noch eine Herausforderung, mehr Menschen als heute daran teilhaben zu lassen. Wo schon allgemeiner Wohlstand herrscht, wie bei uns in Deutschland, dann ist die Schaffung von Paradiesen ein Schwerpunkt des Globismus. Der Globismus trägt die Erfahrungen unserer Menschheit zusammen, die wir im Laufe unserer Geschichte gemacht haben. Seine Grundlage ist, dass wir genügend Wissen und Erfahrung haben, damit er keine Utopie mehr sein muss. Es gibt fünf Umstände, die es in der Geschichte der Menschheit vorher nie so gegeben hat.
Die große Vision des Globismus ist sehr einfach: Alle Menschen sind interessiert an Wohlstand, arbeiten gemeinsam mit Fleiß, Intelligenz und Kreativität daran und verhindern, dass er durch Verschwendung oder Zerstörung wieder vernichtet wird. Was sind nun die wichtigsten Parameter, die wir beachten müssen? Ich versuche, sie mit 12 einfachen Regeln zu beschreiben. 1. Wir dürfen als Menschheit nicht mehr so weiterwachsen, wie in der Vergangenheit. Die Frage, wie viele Kinder wir haben können, ist also eine zentrale, zumindest für jene Regionen, die noch nicht im Wohlstand leben. 2. Wir müssen schneller lernen. Dazu müssen wir unser gemeinsames Wissen besser dokumentieren, teilen, weitergeben und verwerten. Unsere heutigen Schutzrechte (Copyright, Patentrechte etc.) müssen überarbeitet werden. Ziel muss sein, dass neben dem Schutz der Investitionen auch die Nutzung durch die Menschheit gleichwertig im Vordergrund steht. Wir brauchen mehr Freiheit und Bereiche, um neue Regeln und Entwicklungen zu testen. 3. Unsere Wirtschaftsmodelle müssen fairer werden und sie müssen auch für jene attraktiv werden, die noch nicht im Wohlstand leben. 4. Unsere Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialstrukturen dürfen niemanden ausschließen, der zum Wohlstand beitragen kann. 5. Wir fördern globales, gemeinsames Agieren durch Handel und Kooperation, Tourismus und Sport, Wissenschaft und Kultur. 6. Wir dürfen nicht so viele Ressourcen verschwenden oder zerstören. Jede menschliche Aktivität, die Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert bringt, muss hinterfragt werden. 7. Der Infrastruktur muss mehr Augenmerk geschenkt werden. Eine wohlausgewogene Mischung von Staat und Markt sorgt für Zuverlässigkeit und Vielfalt. Wir müssen neben der Energie auch die Versorung mit sauberem Wasser besser managen. 8. Wir brauchen ein besseres globales Verständnis, wie wir die Zeit nutzen wollen. Sie darf nicht verschwendet werden, muss aber auch genossen werden können. Im Zeitprofil muss die Zukunft eine genügend große Rolle einnehmen. 9. Damit wir weltweit kommunizieren können, brauchen wir überall entsprechend sichere und zuverlässige Kommunikationsnetze und Kenntnis von einfachem Englisch. 10. Unsere Verfassungen, Rechtsordnungen, Legislative und Exekutive erlauben Sicherheit, Vertrauen und Optimismus. Kontrollfunktionen sorgen für sparsames Wirtschaften von gemeinsamen Geld. 11. Wir müssen mehr Freude in unseren Alltag bringen. 12. Wir müssen Anreize schaffen, uns menschlicher zu verhalten, vor allem auch gegenüber Kindern, Alten und Kranken. Denn wir können nicht davon ausgehen, dass sich Menschen grundsätzlich ändern werden. Wir müssen mit den Möglichkeiten beginnen, die wir heute haben. Notwendige Verbesserungen werden stetig, wohlüberlegt und schrittweise in Angriff genommen. |
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